ADJ - die Modellbahnzeitschrift, die Lücken füllt und Themen außerhalb des mainstream bringt


 

Wir laden ein zu einem

Video-Wettbewerb 2026.

 

Der größte Teil dessen, was bei YouTube an Modellbahnvideos gezeigt wird, weist handwerkliche Mängel auf und zeigt bestenfalls nette Anlagen – man erfährt aber selten etwas über den Betrieb, der darauf stattfindet und über die regionale Identität. Da geht mehr – und wir wollen mit unserem Wettbewerb dazu beitragen.

11.6.26

 

Laaaand in Sicht!

 

Diesmal hat es bei der Druckerei länger gedauert als gewohnt, fast ne ganze Woche länger. Aber jetzt sind die Hefte endlich bei der Lebenshilfe in Seelze angekommen und können an die Abonnenten weiter geschickt werden. Hoffen wir mal, dass es ab jetzt ratz-fatz geht.

 

PS: Das Inhaltsverzeichnis findet ihr rechts in der Sidebar unter ADJ 21 (Juli 26).

17.5.26

 

Äntlich !

Wie oft habe ich vor Anlagen gestanden (oder bei Youtube gesehen) und gedacht: Toll, echt cool! Aber irgendwas fehlt. Und ich kam und kam nicht drauf, was es sein könnte, was ich vermisse.

 

Und wie ich heute morgen so durch die Youtube-Shorts scrolle, da springt es mir förmlich ins Auge (Aua!). Jetzt hab ichs: Ein Mobiler Blitzer! Ohne einen solchen ist eine moderne Straße einfach nicht vollständig - und eine moderne Anlage demzufolge auch nicht (findet Olaf Schubert übrigens auch).

Das ist sowas von cool, wenn ein Car motion Auto sich dem Blitzer nähert und dann blitzt es tatsächlich. Wie im richtigen Leben. Und so soll eine Modellbahn doch sein, oder?

 

PS: Schade, dass die Rotsteinbahn-Anlage der Redaktion in einer Epoche spielt, wo es sowas Tolles noch nicht gab.

10.5.26

 

Die Museumsbahnsaison hat begonnen

 

In Bruchhausen-Vilsen, Schierwaldenrath, Neresheim, Hüinghausen etc. rollen wieder die alten Räder.

Aber auch im Ausland ist das ähnlich, z.B. in Schweden, Wie schon im letzten Jahr bekam ich als Gratisbeilage der schwedischen Zeitschrift Modell-Järvägs-Magasinet die 32-seitige Broschüre Tågsommar.

Eisenbahnmuseen, Museumseisenbahnen, Museums-straßenbahnen, Fahrraddraisinenvermieter und z.T. auch Modellbahnanlagen, insgesamt 70 Objekte in Schweden selber plus ein paar weitere in Norwegen und Dänemark. 

 

Um an diese wunderbare Broschüre zu gelangen, braucht man aber die genannte schwedische Zeitschrift nicht zu bestellen, man kann sie aus dem Netz herunterladen:

https://www.tagsommar.se/

 

Die Texte an den Objekten selber sind nur in Schwedisch, aber die jeweiligen Features sind mit Piktogrammen bezeichnet, die wiederum in der Einleitung erklärt sind, auch in Deutsch!  

Das Coverbild zeigt übrigens einen der historischen Straßenbahnzüge, die in Göteborg zum Vergnügungspark Liseberg fahren.

2.Mai 26

 

Alles neu macht der Mai

 

Das klingt ein wenig übertrieben, aber zumindest gibt es auf der Redaktionsanlage Rotsteinbahn ein neues Triebfahrzeug.

Das kam so:

MODELLBAHN-UNION zeigte in seinem neuesten Newsletter den MAN-Schienenbus, den sie auf der Basis des früheren Brekina-Modells herausgebracht haben.

Wir fragte an, ob wir ein Besprechungsmuster bekommen könnten - und heute klingelte der DHL-Bote und brachte es. Voilà.

 

Da der Redaktionsschluss der Ausgabe 21 des ADJ unmittelbar bevorsteht, wird die Besprechung des VT wohl erst in der Ausgabe 22 erscheinen können. Es wird auch ein wenig mehr als eine reine Besprechung. Lasst euch überraschen.

21.4.26

 

ADJ-Videowettbewerb brummt (ganz leise)

 

Drei Kandidaten ist noch nicht die Welt, aber was nicht ist, kann ja noch werden, zumal es keinen Einsendeschluss gibt.

In Gesprächen (per email) mit diversen Kandidaten in spe wurden wir immer wieder darauf hingewiesen, wie umständlich die Kommentierung per Nachvertonung ist, vor allen Dingen aber auf die riesige Zahl von Abonnenten und Likes, die man mit den bisherigen Schwenk- und Zoomvideos ohne nachvollziehbare Handlung schon erreicht habe.  Den Vergleich, der mir da einfällt, behalte ich mal für mich. ;-)

 

In der aktuellen Ausgabe (20) des ADJ gibt es eine Rezension mit der Überschrift

Gefälliges Rangiervideo (S. 41). Das empfehle ich allen Modellbahnfilmern, die noch überlegen, ob sie teilnehmen sollen, sich einmal anzuschauen. Da kommt ein gemischter Zug in einem Endbahnhof am Meer an, dessen Gleisplan irgendwie an einen Timesaver erinnert (sich aber in einem wesentlichen Punkt von ihm unterscheidet).

Ein Foto zeigt die Bestimmungspositionen der mitgebrachten Güterwagen, so dass man immer weiß, wozu die ganzen Bewegungen dienen sollen. In der Rezension stehen noch weitere Hinweise, warum gerade dieses Video das besondere Wohlgefallen der ADJ-Redaktion gefunden hat.

Das Heft 20 ist derzeit noch im Bahnhofsbuchhandel (und natürlich bei Jaffa) zu haben.

3.4.26

 

Interview mit OOK online

 

Ausnahmsweise mal keine Werbeidee von OOK selber, sondern die Idee und Initiative von "Arno", dem Inhaber und Gestalter der Website Traumanlagen.de

Der hatte hier im Blog den Eintrag über die Buchpräsentation in Hilden gesehen und wollte auf einmal mehr von diesem Typen wissen, der da über das Grüne Buch sprach.

Wenn ihr auf die angegebene Website geht, findet ihr gleich oben die Abbildung links als Teaser. Draufklicken, und da ist das Interview. 

Gute Unterhaltung!

1. April 26

 

Der Nicht-Aprilscherz:

 

Neue Anlagen-Fotosession. OOK wird älter und zieht schon mal die sitzende Position beim Fotografieren von Anlagen vor.

Die Anreise erfolgte zunächst mit Desiro (deutsch: ich begehre), dann mit einer Straßenbahn der gleichen Spurweite wie die, die Assistent Rudi zwei Stunden vorher auch benutzt hatte.

Eigentlich ging es gar nicht um die Anlage, zumindest nicht um die ganze, sondern um ein spezielles Thema, das auf ihr besonders eindrücklich durchgeführt werden kann.

Nicht nur kann, hier treffen sich häufiger ADJ-Leser der Region, um gemeinsam Betrieb zu machen. Gute Sache das.

27.3.26

 

Ab heute

doppeltes ADJ-Angebot im Bahnhofsbuchhandel

 

Neben dem Grünen Buch, das schon seit einer Woche in den Regalen steht, jetzt auch die Ausgabe 20 des ADJ.

Wer also das eine oder das andere (oder gar beide) noch nicht hat: schnell in die Tram und ab zum Bahnhof!

22.3.26

Seit der Ausgabe 13 ist das ADJ im Bahnhofsbuchhandel - mit langsam steigendem Absatz.

 

Das Blaue Buch 2.0 war dort eine Zeit lang auch zu finden. Und jetzt

 

das Grüne Buch

 

Links oben warten die versandfertigen Paletten bei der Lebenshilfe Seelze auf die Abholung durch den Spediteur.

 

Im unteren Bild der nächste Schritt voran: Zusätzlich zum Regal-Display ist das Grüne Buch in der BaBu Hamm auch auf dem Stapeltisch angekommen, der als bevorzugtes Display gilt.

Schaumermal, was es bringt.

15.3.26

 

Jetzt ist es passiert!

Gestern war die 

 

Buchpräsentation Bei Modellbahn Kramm in Hilden!

 

OOK hat in einem halbstündigen Vortrag Sinn und Zweck des Grünen Buches dargelegt und auch ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert. 

 

 

 

Es gab nur wenige Stühle, aber auch die wollte niemand nutzen, so blieb es eine reine Stehparty.

 

 

Dass OOK und Jaffa eine kleine Broschüre dabei hatten, die es als Bonus beim Kauf des Buches gab, darauf waren alle vorbereitet. Aber dann kam die Überraschung nach der Melodie:

"Nun Kinder gebt fein Acht, wir ham euch etwas mitgebracht": Ein 1:2-Modell des Sperrholzgerippes der Rotsteinbahn.Von Ratlosigkeit bis Begeisterung reichten die Reaktionen. In den nächsten Tagen wird etwas mehr über das Artefakt erzählt werden.

Ein Wunsch an alle regelmäßigen Leser dieses Blogs:

Bitte weitersagen bzw. Link zu diesem Blog teilen. Und das ADJ den Freunden empfehlen.

Eventuelle Kommentare an [email protected] (das r. durch das Wort redaktion ersetzen)

18.2.26

 

Modellbahnbetrieb - eine neue Idee?

 

Wenn man so durch die einschlägigen Foren scrollt, bekommt man den Eindruck, dass die Idee, eine Modellbahn so zu betreiben wie eine Eisenbahn (und nicht wie ein Kinderspielzeug) eine neue, ungewohnte und irgendwie auch komische Idee ist.

Dass diese Brandmauer angefangen hat zu bröckeln, daran hat das ADJ sicher einen gewissen Anteil. Aber das mit dem "neu" möchte ich heute einmal gerade rücken. Auf die Idee dazu brachte mich ein Zufallsfund beim Klicken durch meine Dateihierarchien auf der Suche nach irgendwas ganz anderem. Bekannt?

Ich stieß da auf einen Scan einer Doppelseite aus einem MODEL RAILRAODER-Heft von 1959 (!) mit einem Artikel von einem Bill McClanahan über den Betrieb auf seiner Anlage, Teil II, Güterverkehr.

In nebenstehendem fac-simile-Kasten über den Autor habe ich aus Copyright-Gründen das Foto des Autors durch eine Skizze ersetzt.

Hier nun der Anfang seines Artikels:

Auf zwei Dinge möchte ich noch hinweisen. In der linken Spalte steht der Satz, dass Bill und seine Freunde anfingen, ältere Artikel über Modellbahnbetrieb zu studieren. Ältere! 1959! Also wannix mit neuer Idee.

Und in der rechten Spalte erklärt Bill sein erstes System des Güterwagenumlaufs, und wer genug Englisch kann, wird sogleich ein déjà-lu Erlebnis haben: War das nicht in ADJ 11 beschrieben? Doch, war es.

12.2.26

 

Und wieder eine Anlage fotografiert

 

Am 22.1. zeigte ich bereits ein making-of-Bild von einer Fotosession an einer Anlage. Das heutige Bild ist etwas älter, schon im letzten Sommer entstanden.

Zwar geht es mit der Publikation im ADJ nicht immer in der Reihenfolge der Fotosessions, diesmal aber klappt es. Die Anlage, die Jaffa hier fotografiert, wird also in ADJ 20 vorgestellt. Zehn Seiten mit prächtigen Bildern.

Wenn der Druckauftrag für das Heft erteilt ist, werde ich wie gewohnt das Cover und das Inhaltsverzeichnis hier einstellen.

8.2.26

 

Steilvorlage und ...

...Tor. Der Hinweis in einem Thread des H0-Forums auf den siebenseitigen Artikel im ADJ 11 über diverse Systeme des Güterwagenumlaufs brachte mich dazu, dieses schon zwei Jahre alte Heft aus der Schublade zu ziehen und mir selber nochmal anzuschauen, was da alles über Güterwagenumlauf drin stand.

Gar nicht mal wenig.

Nach einer ausführlichen Einleitung in die Thematik kommt Ivo Cordes zu Wort, der 1980 mit seinen Grundsatzartikeln im eisenbahn-magazin dieses Thema (und das Thema Betrieb überhaupt) nach Deutschland brachte. Ivo hatte mir seinerzeit für das erste Heft von Hp1-Modellbahn eine Zusammenfassung seines großen em-Artikels zur Verfügung gestellt, den ich nun in ADJ 11 nachdrucken konnte. Da geht es um das Sytem mit "Frachtzetteln", die in transparente Taschen von doppelt so großen Wagenkarten eingesteckt werden.

Das ist ein elaborates System, das aber für das ambulante Zugpersonal nicht leicht zu händeln ist.

Und genau deshalb werden in dem ADJ-Artikel noch zwei weitere wesentlich einfacher einzurichtende und durchzuführende Systeme vorgestellt: Das System mit Wagenumlaufkarten und das mit Wagenladungszetteln, beide jeweils nur einer Karte/Zettel pro Transport.

Da es verstreut in weiteren Heften noch mehr Artikel über Güterverkehr auf anlage im ADJ gibt, denken wir darüber nach, irgendwann einmal eine Zusammenfassung mit ein paar Erweiterungen und Aktualisierungen zu erstellen. Kann aber dauern.

5.2.26

 

Es ist vollbracht:

 

Der Trailer zum Grünen Buch ist fertig.

 

Lasst euch animieren,

Hier der Link zum Teilen:

https://www.youtube.com/watch?v=S3AWTmTj_Yg

4.2.26

 

Eisenbahnplatte geschenkt

 

Jedenfalls hört es sich für mich so an, dass der junge Mann, der in dem Kurzvideo, das ich in den YouTube shorts fand, diese alte Modellbahnplatte geschenkt bekommen hat. Der ursprüngliche Besitzer wird, wie ich aus den aufgestellten Ausstattungselementen schließe, wohl maximal fünf Jahre alt gewesen sein.

Der Beschenkte ist jedenfalls erstmal glücklich über das Teil und lobpreist Elemente, die unsereiner vielleicht etwas nüchterner sieht, zum Beispiel den Bahnübergang und die Brücke. 

Aber drollig wird es, wenn er mit großer Rundumbewegung des Arms davon schwärmt, dass "es viele Mögichkeiten gibt, mit den Zügen zu rangieren" , und dass es viele Weichen gibt. Naja, gerade mal 5.

Ich habe mir mal den Spaß gemacht, den Gleisplan zu rekonstruieren, nicht maßstäblich, sondern funktional. Das sieht dann so aus:

Fast wie auf einer Fertiggelände-Anlage: zwei konzentrische Ringe, auf denen zwei Züge parallel oder gegenläufig herumdüsen können. Zwei Weichenverbindungen bewirken, dass die Züge auch von einem auf den anderen Ring wechseln können. Da könnte es aber ein (ziemlich lautes) Problem geben, wenn sie in gegensätzlicher Richtung unterwegs sind.

Das betriebliche highlight (aus meiner bekannt einseitigen Sicht) ist natürlich das Stumpfgleis, das sich in einer eleganten S-Kurve in den Innenraum schlängelt. Da wäre Platz für ein paar Anschließer, die ihre Waren per Bahn beziehen und/oder versenden.

Aber wenn der ursprüngliche Besitzer der Platte wirklich so jung war, wie ich vermute, dann wäre das eine Überforderung gewesen, und der Jägerhochsitz, das Ferienchalet und die Scheune nebst Elch ringen mir ein gebrummeltes "Passt scho!" ab.

 

Ein paar Jahrzehnte her hörte ich in meiner alten Heimat Bremen den Slogan "Wer mit zwanzig nicht Kommunist ist, hat kein Herz. Wer mit vierzig immer noch Kommunist ist, hat keinen Verstand." Das reizt mich, mit einer Entsprechung zu spielen: "Wer mit zehn mit seinen Zügen nicht im Kreis herumdüst, kennt den richtigen Modellbahnspaß nicht. Wer mit vierzig immer noch im Kreis fährt..." ach, da gäbe es einige Varianten, vielleicht fallen euch selber welche ein.

 

Mich erinnert dieser Gleisplan sehr an den Ursprungsplan der "Fensterbachtalbahn". In meinem Grünen Buch, das bekanntlich Mitte März erscheint, zeige ich detailliert, wie man aus so einem Rohling einen ordentlichen Plan entwickeln kann, auf dem man richtig guten Eisenbahnbetrieb durchführen kann.

 

22.1.26

 

Wieder eine Anlage fürs ADJ fotografiert

 

Als Jaffa und OOK vor fünf Jahren das ADJ aus der Taufe hoben, waren sie sich keineswegs sicher, alle Vierteljahr eine Anlage präsentieren zu können, die der Philosophie des Heftes entspricht: Betriebsorientiert, realistische Gestaltung, keine Spaghettischüssel und kein Karussell, keine Rotlicht- und Blaulichtorgie und derlei Dinge mehr.

Sie rechneten aber optimistisch mit einer hohen Dunkelziffer solcher Anlagen, die nur ausfindig gemacht werden müssten - und diese Vermutung hat sich bestätigt. Dennoch ist es eine enorme Fleißarbeit, dieses selbstauferlegte  Prinzip immer zu bedienen.

Gestern war es mal wieder so weit, dass Jaffa und OOK sich auf den Weg machten, eine weitere Anlage zu fotografieren. Zwei Stunden Autofahrt und dann konnte es losgehen. 

Die Anlage erwies sich als mindestens so gut wie erhofft und das Fotografieren war eine Freude: sehr realistische Landschaft, ein hundertprozent betriebsorientierter Gleisplan, eine lange Strecke mit einer ganzen Reihe von Bahnhöfen plus einigen Ast auf freier Strecke; Herz, was willst du mehr.

 

Fazit: Die ADJ-Leser dürfen sich wieder auf eine hochkarätige Anlage freuen. Nicht gleich im nächsten Heft, denn da ist schon eine ebensolche drin.

 

18.1.26

 

Modellbahnbücher

 

Nachtrag

 

Heute fand ich dieses Buch in einer Sitzecke und wunderte mich, wieso es nicht in der langen Liste war, die ich vorgestern gepostet habe. Ganz einfacher Grund: das haben wir noch gar nicht im ADJ rezensiert. 

Dann ergreife ich jetzt die Gelegenheit, ein paar Worte zu diesem britischen Buch zu sagen, nicht wirklich eine Rezension, ich will es nur unter einem bestimmten Aspekt betrachten. Ich bekomme nämlich häufiger die Frage gestellt, warum mein neues Blaues Buch "Werkzeuge und Methoden für erfolgreiches Anlagendesign" heißt. Warum nicht einfach Planung wie beim ersten Blauen Buch von 2012?

 

Da kommt mir dieses Buch gerade recht, das beide Wörter im Titel führt: Planung und Design. Was ja schonmal bedeutet, dass das nicht das Gleiche ist.

Ich eröffnete also ein .doc-Dokument und fing an, aufzuschreiben, was mir zu der Frage einfiel. Und das war schnell so viel, dass es hier nicht reinpasst, weshalb ich das anderswo in anderer Form veröffentlichen muss (und werde).

 

Hier nun ganz kurz, wie dieses Buch den Unterschied macht. Zuerst die reine Planung: Erstellen eines Gleisplans, entweder mit herkömmlichen Methoden wie mit Stift, Zirkel und Lineal, oder mit den zu den Gleissystemen lieferbaren Schablonen, oder mit modernen Gleisplanungsprogrammen.

Dazu sage ich nicht viel, nur dies: britische Gleispläne sind in den allermeisten Fällen nicht als feste Heimanlagen konzipiert, sondern für die dort ständig stattfindenden Ausstellungen mit dem Hintergedanken, sie nach erfolreicher Teilnahme an einigen solcher Events zu zerlegen und die nächste anzufangen. Das ergibt Anlagenpläne, die hier nicht so große Resonanz finden.

 

Das Kapitel 4 des 96 Seiten starken Buches heißt: Contemporary Design for the British Railway Scene. Hier nur ein paar Titel von Unterkapiteln dazu:

Crewe N.W. (A garage scheme for the operating enthusiast); Lodscross,  a Southern Region rural setting for EMU and DEMU operations; Bowling Green: Classic West Highland operations with a difference; Craven Limes: The classic Settle and Carlisle for a room sized N gauge project. 

 

Und so weiter, das erinnert doch sehr an Michael Meinolds 55 Anlagenpläne, die ähnlich etikettiert waren. Genau, jetzt wo ich es gesagt habe: dieser Klassiker von MM sagt am deutlichsten, was Anlagen Design - im Unterschied zu reiner Planung, ist. So weit ich mich erinnere, hat MM das Wort Design nicht benutzt, und dennoch Design angewandt. Wohl dem, der dieses großartige Buch im Schrank hat.

16.1.26

 

Modellbahnbücher

bzw. der Mangel daran

 

Als reinrassige Modellbahnzeitschrift (auch die Vorbildartikel wie die Serie Rangieren aber richtig sind hundertprozentig modellbahnbezogen) ist ADJ interessiert, möglichst viele Bücher (und andere Medien) zu rezensieren, die für einen vorbildorientierten Bau und Betrieb von Anlagen nützlich sind. Aber das ist gar nicht einfach, denn das Angebot der einschlägigen Verlage ist sehr klein. 

Deswegen (aber nicht nur) rezensieren wir auch gerne fremdsprachige Publikationen: amerikanische, britische und gelegentlich auch französische (sowie eine niederländische).

Hier zunächst mal eine Liste der in den Hefte 1-18 erschienenen Rezensionen:

.

rötlich unterlegt: amerikanische Publikationen

bläulich unterlegt: britische Publikationen

Französiche und niederlandische Publikationen sind nicht besonders gekennzeichet, deutschsprachige sowieso nicht.

 

Dass Lesen bildet ist keine auf die Modellbahn limitierte Erkenntnis. Das Lesen von strukturierten wohldurchdachten und mit Engagement verfassten Fachbüchern kann durch noch so viele Schwenk- und Zoomorgien auf YouTube nicht ersetzt werden. Und richtig gut gemachte, zielorientierte Modellbahnvideos mit klarer Aussage sind auch schwer zu finden, auch da stochern wir im Heuhaufen.

Trotz der beschriebenenden Mangellage hat ADJ in den fünf Jahren seines Bestehens wesentlich mehr wichtige und auch gute Modellbahnbücher rezensiert, als alle anderen Modellbahnzeitschriften zusammen. 

14.1.26

 

Nachtrag zu den Kohlenhandlungen

Ich konnte schon eine Menge Informationen über reale Kohlenhandlungen und über Modellnachbauten sammeln, aber es dürfen gern noch ein paar mehr sein. Wer also von den Lesern noch etwas zu dem Thema beizusteuern hat, möge es bitte mitteilen. Auch Links zu etwaigen Fundstellen können nützlich sein. Bitte per mail an [email protected]  Bitte in der email-Adresse das fehlende e in redaktion ergänzen und das Wort eins durch die Ziffer ersetzen.

13.1.26

 

Kohlenhandlungen

sind irgendwie ein besonderes Steckenpferd von mir. Man könnte auch sagen, dass ich einen Narren dran gefressen habe.  Möglicherweise habe ich hier in meinem Blog auch schon mal was über Kohlenhandlungen geschrieben. Kann mich aber nicht erinnern. Ist auch egal, ich will das Thema sowieso nochmal besonders anleuchten. 

Ich höre gelegentlich, das mit den Kohlenhndlungen sei Schnee von gestern, kennen die jüngeren Modellbahner eh gar nicht aus eigener Anschauung. Na wunderbar, ein Grund mehr, sie ins Scheinwerferlicht zu holen. Denn jeder, der auf seiner Modellbahn kohlegefeuerte Dampflokomotiven einsetzt (also die meisten), braucht auch mindestens eine Kohlenhandlung. Nein, nein, nicht für die Lokkohle, sondern für die so genannte Hausbrandkohle. Die Dampfloks waren nur wichtig, damit die Kohle von den Zechen auch zu den Kohlenhandlungen kam, die sie dann an die Bevölkerung weiterverteilten. Bis weit in die Ep. III hinein gab es fast an jedem Bahnhof eine solche Kohlenhandlung, und die Nahgüterzüge hatten immer eine ganze Reihe von Wagen mit Hausbrandkohle dabei, die sie dann zustellen mussten. Für jede betriebsorientierte Modellbahn ein gefundenes Fressen.

Und wieso komme ich da grade heute drauf? Weil ich von einem ADJ-Mitarbeiter aus Köln eine Rezension der neuesten Ausgabe des Köln-Bonner Verkehrsmagazins erhielt, das - ihr ahnt es schon - einen tollen Kohlenhandlungsartikel beinhaltet. Ungeduldige können schon mal auf die entsprechene Website gehen (https://www.koeln-bonner.de/), Geduldige warten auf die Rezi in ADJ 20. Die lohnt sich in jedem Falle.

11.1.26

 

Ein zweiter Blick

Dieses Buchcover hatte ich schon in einem Eintrag im April 2025 gezeigt, da ging es noch um den Vergleich mit dem Buch

 

The Art of Model Railroading

 

von Frank Ellison von 1944 (!). Mittlerweile habe ich Hiltons Buch noch eingehender studiert (Ellisons Buch kannte ich schon lange ziemlich gut) und stellte fest, dass sie von ganz verschiedenen Dingen reden. Das, was Ellison als art bezeichnet, nennt Hilton craft, also mehr den handwerklichen Aspekt.

 

Dass der Bau einer Modellbahnanlage weitestgehend eine handwerkliche Tätigkeit ist, braucht nicht diskutiert zu werden. Ich habe ja schon in meinem ersten Blauen Buch von 2012 ein Essay über die Frage geschrieben, ob eine Anlage auch Kunst sein kann. Und genau darum geht es in Hiltons Buch, nicht um die Kunst, einen gescheiten Bildfahrplan zu generieren (obschon das auch eine Kunst ist, haha).

Ha, grad habe ich aus Versehen beim Tippen einen Unterschied entdeckt. Dass es nämlich wirklich eine unterschiedliche Bedeutung des Wortes Kunst ist, ob ich sage: dies ist Kunst. Oder dies zu tun ist eine Kunst. 

Die im BB 1.0 aufgeworfene Frage steht also weiter (bzw. wieder) im Raum, und deshalb habe ich den viele Jahre alten Thread im MAPUD-Forum dazu wieder hochgeholt.

Und wie es aussieht, gibt es Interesse.

8.1.26

 

Das Grüne Buch kommt !

 

Im vorigen Post sah man die Rückseite des Grünen Buches. Heute reiche ich die Vorderseite nach.

 

Im ADJ 19 war schon die öffentliche Buchpräsentation am 14.März bei Modellbahn Kramm in Hilden angekündigt.

 

"Geheimtipp":Jaffa hat ja schon kurz vorm Jahreswechsel die Vorbestellmöglichkeit freigeschaltet: Wer vor dem Tag der Buchpräsentation bestellt, spart die Versandkosten.

5.1.26

 

Die Bildfolge mit dem Schnee ist nun Schnee von gestern, besser gesagt von vorgestern. Gestern waren nämlich ganz andere Dinge angesagt:

 

Video-Aufnahmen

für den Trailer des Grünen Buches

 

Am 14.3. soll ja die Buchpräsentation in Hilden stattfinden, da müssen wir vorher noch ein wenig trommeln. Dazu braucht es im 21. Jahrhundert ein Video.

Martin Laubner (Braunlage), der sich schon als Kameramann des großen BAE-Videos* einen Namen gemacht hat, war extra für einen halben Drehtag angereist. Mit der Unterstützung zweier BAE- und ADJ-Mitarbeiter wurde dann drei Stunden lang gefilmt.

Der Martin wird nun einige Tage brauchen, um die einzelnen Sequenzen zusammenzuschneiden und daraus einen flüssigen Trailer zu generieren. Sobald der fertig ist, wird es hier einen Link und einen QR-code geben, mit denen man das Video auf den Schirm bekommt.

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1. Januar 2026

 

Schnee auf der Anlage VI

 

Schluss mit lustig

Es schneite immer weiter, hinzu kam ein immer heftigerer Wind, der den Schnee in dem Einschnitt unter der Grubenbahnbrücke zusammentrieb und zu großen Wällen auftürmte. Das Problem war bekannt, aber diesmal wurde es besonders schlimm.

Der letzte Zug von Sieber nach Braunlage blieb in der Schneewehe stecken.

Weitere ältere Blogeinträge findet man hier:


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