Ein Blick hinter die Kulissen der Redaktionsarbeit vom Anlagen Design Journal


Die Modellbahnzeitschrift, die Lücken füllt und Themen außerhalb des mainstream bringt

16.5.22

ADJ bei der Miniatur Münsterland-Anlage

Das neue Verlagsdisplay von edition jaffa wurde am Wochenende erstmals ausgeführt: zu den öffentlichen Fahrtagen der Spur 0-Anlage der IG Miniatur-Münsterland

Foto: Ralf Hilgenstock

Gleich am Eingang in die Halle des Hauses Spital in Münster, unmittelbar hinter der Kasse, OOK mit dem Verlagsdisplay. Am 10. und 11. Juni bei den 0 und 1-Tagen in Gießen wird dieses Display am Stand von Jaffas Moba-Shop  Aufstellung finden. Dann werden es vielleicht schon fünf ADJ-Ausgaben sein.

27.4.22

Diesmal heißt es nicht "Jaffa bei der Arbeit", sondern "OOK bei der Arbeit", denn Jaffa ist in Urlaub.

Fotosession in Bayern

Rechts im Bild der Anlagenerbauer und Besitzer als Beleuchter

 

OOK war gestern in Bayern (noch hinter München), um eine Anlage fürs ADJ zu fotografieren, die von vorneherein mit drei großen Plus punktete:

 

Deutlich erkennbare regionale Identität (Niederbayern)

• Klares Betriebskonzept

• Sanftes geschmackvolles Landschaftsdesign und Gestaltung

 

Das war OOK zwar keinen Uralt-Schnaps wert aber eine Fahrkarte quer durch Deutschland. Und es hat sich mächtig gelohnt. In einem der nächsten Hefte könnt ihr die Anlage dann sehen.

Ostersonntag 17.4.22

Doch ein Überraschungsei für OOK

Die üblichen Überraschungseier, die nölige Kinder immer an der Supermarktkasse einfordern, entfallen diesmal. Ich nehme an, dass der lebensmittelrechtliche Grund bekannt ist.

Und ausgerechnet in dieser prekären Situation gibt es ein dickes Überraschungsei für Yours Truly:

Die abgebildeten Riegel enthalten möglichwerweise 0m-Schwellen, das habe ich noch nicht überprüft. Aber das ist eh nur symbolisch. Die wirkliche freudige Osterüberraschung waren zwei Forum-Posts, eins im 0m-Forum und eins im MAPUD-Forum.

In einem stellt der Strangeröffner seinen Anlagenplan vor und zeigt auch Bilder vom Anlagenraum und dem Wohnungsumfeld. Der ganze Plan ist großartig, aber der (für mich) spezielle Hit ist, dass sowohl die Anlage als auch der Bereich der Wohnung für den Betrieb mit mindestens zwei Personen ausgelegt ist. Wow (1).

Der andere Modellbahner, der im MAPUD gepostet hat, ist schon etwas weiter und konnte Bilder vom ersten Probebetrieb auf seiner H0 Anlage einstellen, Bilder und Videos. Er erzählt auch, dass sein Betrieb auf mind. zwei Fahrpersonale ausgelegt ist. Und, um das noch zu toppen: In den Videos sind bereits zwei weitere Modellbahner zu sehen, seine Mitmacher. Wow (2).

 

Seit ungezählten Jahren habe ich ungezählte Posts in den Foren gesehen, wo der Modellbahner, der sich anschickt, seine Anlage vorzustellen, in das Formular bezüglich seines Konzepts auf die Frage "Betrieb allein oder mit mehreren?" "Ich allein" reinschreibt (oder ankreuzt).

Das ist so durchgängig der Fall, dass ich schon oft gedacht habe, die Forenchefs könnten diese Frage genausogutentfallen lassen, wenn die Antwort eh schon klar ist.

 

Diese beiden Posts, die mein Osterfest versüßen, sind sicher noch nicht der Wendepunkt in dieser Landschaft voller einsamer Wölfe. Aber vielleicht der berühmte Silberstreif am Horizont. ADJ wird jedenfalls das Seine tun, um diese sich andeutende Tendenz zu verstärken.

 

Frohe Ostern!

 

 

10.4.22

Eine Clubanlage in ADJ?

Die Hönnetalbahn H0-Anlage der Eisenbahnfreunde Hönnetal

 

Clubanlagen zeichnen sich in der Regel nicht durch puristische Konzepte aus, aber bekanntlich haben alle Regeln Ausnahmen, so auch hier. Der EFH führt nicht nur das Wort Hönnetal im Namen, er hat auch seinen Sitz im Hönnetal, genauer gesagt im EG des Bahnhofs Binolen, und seine Anlage stellt die Hönnetalbahn dar. Die habe ich gestern besucht:

Burg Klusenstein thront auf dem Felsklotz über dem Binoler Tunnel

 

Im ehemaligen Güterschuppen des Bahnhofs Binolen hat der Club EFH seine H0-Anlage aufgebaut. Sie ist jedoch komplett modular und war auch schon mehrfach in Dortmund zu sehen.

Das Besondere, wenn nicht gar Einmalige an der Anlage ist ihre puristische lineare Konzeption: Es ist die eingeisige Stichstrecke von Fröndenberg (Fiddleyard) bis Neuenrade über Binolen, Volkringhausen und Balve als Punkt-zu-Punkt-Anlage dargestellt. Großartig.

Na, wenn das kein Stoff für das ADJ ist! Ich habe zwar an die sechzig Bilder gemacht, die auch zumeist gut geworden sind, aber eine zweite Fotosession ist dennoch angedacht, weil erst beim Durchchecken der Bilder deutlich wird, wie manches noch besser herausgeholt werden könnte.

Es wird also schon noch ein paar Ausgaben dauern, bis die Hönnetalbahnanlage im ADJ zu sehen sein wird.

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Und sofern du das nicht ausschließt, kann ich deine Meinung auch hier publizieren, wenn ich das für nützlich halte. OOK.

3.4.22

Landschaftsgestaltung auf der Modellbahn

Ident-Elemente Felsen

Die Herstellung von Felsen gehört zu den Grundfertigkeiten beim Anlagenbau. Und jeder hat eine andere Methode. Und nimmt andere Materialien. Früher nahm man Korkrinde - und manche tun das heute noch; oder Kohlestückchen anders gefärbt. Ganz modern sind so genannte Knitterfelsen. Da wird eine steife Folie zusammengeknüllt und dann wieder flach gestrichen, aber die Knitterfalten bleiben wie in meinen Oberhemden nach dem Waschen. Das wird dann mit Gips ausgegossen, fertig sind die "Fesstrukturen". Naja, das diskutieren wir hier jetzt nicht.

Es wird gemeinhin nicht zwischen Fels und Fels unterschieden, also ganz grob schon zwischen Magmatischem Gestein und Sedimentgestein. Nach meiner Auffassung ist es aber angesagt, nicht irgendeinen Fels auf die Anlage zu pappen, sondern ein bestimmtes Gestein und bestimmte Formen, solche, die für die auf der Anlage dargestellte Gegend typisch sind.

 

Deshalb können Felsen - genau wie bestimmte Hausformen oder bestimmte Schilder - helfen, die Anlage regional zu verorten. Felsen können also Ident-Elemente sein. Darüber soll es in künftigen ADJ-Ausgaben mehrere Artikel geben: Welche Felsformationen wo zu finden sind und wie man sie herstellt.

 

Warum in die Ferne schweifen, sieh ....... etc.

 

Das ADJ-Archiv besitzt schon größere Mengen an Bildern von Felsen quer durch Mitteleuropa. Nur die, die dem Redaktionsort am nächsten stehen, fehlten noch. Bis gestern.

Gestern war ich mit meinem Freund Nico im Hönnetal, gerade mal 50km von Hamm entfernt im nördlichen Sauerland. Es hatte geschneit, aber die Sonne war rausgekommen und hatte die Felswände vom Schnee befreit, und das erste zarte Grün verdeckte noch nicht die Steine. Also optimaler Zeitpunkt.

Hier seht ihr Nico beim Felsen fotografieren:

Natürlich gibt es im Hönnetal auch eine Bahnstrecke, eine eingleisige Stichstrecke, die geht bis Neuenrade. Die ist auf diesem Bild nicht drauf, sondern im Rücken des Fotografen.

Die anderen Bilder, die wir zusammen gemacht habe, zeige ich jetzt nicht, ihr sollt ja dann, wenn es so weit ist, das entsprechende Heft von ADJ kaufen.  Kann aber dauern, wir sammeln weiter. (Wir nehmen auch entsprechende Bildeinsendungen von Lesern entgegen.)

29.3.22

ADJ 5 in der Mache

Platzprobleme

Bestimmt kommt einmal der Tag, wo ich das Heft nicht voll kriege, weil irgendein passender Artikel fehlt. Aber dieser Tag scheint noch weit entfernt, im Moment weiß ich nicht, wie ich mit den festgelegten 40 Seiten auskommen soll. Der Beitrag für die Serie "Anlagenplanung à la MAPUD" ist erst angefangen und für den großen Anlagenbericht muss die betreffende Anlage noch fotografiert werden; der verabredete Fototermin ist erst in einem Monat. Und genügend Platz habe ich knapp für einen der beiden Beiträge.

 

Und um schon wieder vier Seiten zuzulegen, müssten wir erst einmal einen dicken Tacken mehr Leser haben, sonst stimmt die Kasse nicht. Vielleicht überlegt ihr noch einmal, welchen von euren Freunden und Bekannten ihr das ADJ noch empfehlen könntet. Das könnt ihr doch, oder? Checkt mal euer email-Adressenverzeichnis.

Leser-Rezis

Mein Aufruf an die Leserschaft, passende Bücher und Videos vorzuschlagen, die in ADJ rezensiert werden könnten und die Rezi eventuell sogar selber zu schreiben, war total erfolgreich. Drei Rezensionen über drei wirklich interessante Publikation habe ich, und die werden auch alle drei in ADJ 5 abgedruckt.

Das sollte aber niemanden abhalten. einen weiteren Titel vorzuschlagen, der wird dann für Heft 6 auf Halde genommen.

22.3.22

Wie findet ihr die "Fundstücke"?

Eine kleine Spezialität des ADJ sind (ab der Nr.1) die so genannten "Fundstücke", die findet man hinten im vierspaltigen Rubrikenteil unter diesem Logo:

 

Diese Fundstücke sind, wie der Name sagt, kleine Zitate, die ich irgendwo gefunden habe, in einem Forum, in einem Buch, in einer Modellbahnzeitschrift. Das Spezielle ist, dass ich sie nicht etikettiere, d.h. der Leser muss selbst herausfinden oder - besser - entscheiden, ob das interessant, lustig, unwichtig oder hahnebüchen ist.

Ich will mal anhand von zwei Beispielen darstellen, wie das geht mit den "Fundstücken". In ADJ 2 stand: "Ich sehe im Bau einer Modellbahnanlage, auch wenn es sich um die Nachbildung einer Vorbildstrecke handelt, eher ein Gesamtkunstwerk, das - vergleichbar mit einem Gemälde - mehr mit Inspiration und Interpretation zu tun hat als mit einem exakten Abkupfern, was zumindest bei der Nachbildung vergangener Epochen mangels Detailinformation meist sowieso nur beschränkt gelingen kann."

 

Dies ist ein Zitat aus dem EJ-Sonderband Superanlagen 1/2005 (vergriffen), in dem Dr. Hans-Jörg Windberg seine H0-Anlage "Aus der Stadt ans Meer" nach Vorbild der Lübeck - Büchener Eisenbahn darstellt.

 

Das andere Beispiel stand gleich in ADJ 1:

"Im Bahnhofsbereich hatte ich einige Abstellgleise vorgesehen und auch eingebaut. Hier plante ich, einen kleinen Güterschuppen mit Laderampe anzulegen. Zu meiner Überraschung ergab sich hier wesentlich mehr Raum. So überlegte ich, welches Gebäude oder welche Szene hier besser zur Wirkung kommen könnte. Das Sägewerk von Vollmer wäre doch sicher ein toller Blickfang.". Dieses Zitat stammt aus dem hochauflagigen Buch "Kompaktanlagen" von Karl Gebele.

 

Hier kann ich es ja verraten, dass ich der gleichen Meinung bin wie Dr. Hans-Jörg Windberg. In meinem Blauen Buch hatte ich ein Kapitel "Kann eine Modellbahn-Anlage Kunst sein?" und meine Antwort war ein klares Ja. Deswegen ist es auch verständlich, dass ich Hans-Jörg Windbergs Textpassage als Unterstützung sehe.

Anders beim Gebele-Zitat. Hier hätte ich es gerne, dass der Leser von allein merkt, dass ich der Idee, ein Gebäude für die Modellbahn danach auszusuchen, ob es ein Hingucker wäre oder wie Gebele es hier ausdrückt ein Blickfang, keine Liebe entgegen bringe. Nach meiner Auffassung heißt das Hauptkriterium nicht Wirkung sondern Funktion: Was bringt im betrieblichen Zusammenhang der Anlage mehr: der Güterschuppen oder das Sägewerk?

 

Ich bin selber ein großer Sägewerkfan, wovon auch der entsprechende Artikel in ADJ 4 (Die Siebertaler Sägemühle) Zeugnis ablegt. Aber ein Güterschuppen darf in keinem Bahnhof fehlen, der hat Priorität, Blickfang oder nicht.

 

So, das war jetzt mal beispielhaft, was ich meinen kann, wenn ich ein Fundstück zitiere. Aber das wird bei diesem einen Mal bleiben. Im Heft müsst ihr weiterhin selber entscheiden, wie ihr das jeweiige Zitat einordnen wollt.

 

Hier noch zwei Bewertungen dieser Fundstücke-Rubrik. Gerade vor wenigen Tagen schrieb ein Leser (und Inserent): "Am liebsten mag ich die köstlichen Fundstücke. Das ist Freude in einer trüben Zeit." (werdet ihr in ADJ 5 als Leserbrief wiederfinden). Ganz anders sah das ein Poster namen Frank in einem Modellbahnforum, der mir im Hinblick auf einen Post von mir "Seitenhiebe" vorwarf und behauptete, im ADJ gäbe es eine extra Rubrik dazu.

Also ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich es durchaus drauf habe, Seitenhiebe auszuteilen, aber davon mache ich nur selten und sehr gezielt Gebrauch. Aber wenn ich einen Text wörtlich zitiere und keine Bewertung dazu schreibe, kann man das nicht als Seitenhieb etikettieren. Schließlich wird es eine große Zahl von Modellbahnern geben, die Karl Gebele völlig Recht geben. OOK.

 

Dies ist kein Forum und es gibt auch keine Kommentarfunktion

aber du kannst mir eine email schreiben, wenn du etwas kommentieren oder wissen möchtest:

redaktionätjaffaeins.de

Du musst nur das ät durch den Klammeraffen ersetzen und statt eins die entsprechende Ziffer einsetzen.

Und sofern du das nicht ausschließt, kann ich deine Meinung auch hier publizieren, wenn ich das für nützlich halte. OOK.

 

15.3.22

Modellbahnbücher im ADJ    —  —  —  —  —  Warum immer outlandish*?

Erhlich gesagt wundere ich mich, dass noch niemand gemeckert hat. Vier der fünf oben abgebildeten Titel, die in ADJ rezensiert worden sind, sind englischsprachig. Und das ist noch nicht alles. In Heft 1 gab es drei weitere englischsprachige Titel.

Aber schon dort schrieb ich am Schluss: „Lieber Leser, wenn du dich fragst, warum OOK hier mehrheitlich ausländische Titel bespricht, dann nenne (oder schicke) ihm bitte einen inländischen, der zu den Themen dieser Zeitschrift passt.“ ... und nützlich ist, hätte ich noch anfügen sollen.

 

Der Aufforderung, Titel zu nennen, sind auch bereits mehrere Leser nachgekommen, haben die Büchern zum Teil sogar selber rezensiert. Aber die waren auch in Englisch. So ein Pech aber auch. Und für Heft 5 ist auch schon wieder eine neue Rezension eingegangen. Wieder englischsprachig (der Titel, nicht die Rezension haha).

Mit der Bedingung „... zu den Themen dieser Zeitschrift passt“ haben wir die Latte ziemlich hoch gelegt. Obwohl, naja, ist es nicht eigentlich normal, dass eine Zeitschrift die zu ihren Themen passende Titel rezensiert?

 

Mit schwebt da ein ziemlich edel gemachtes Buch vor dem geistigen Auge, das sich, wie der Titel besagt, der Modellbahnlandschaft verschrieben hat. Da gibt es u.a. ein Kapitel über Wald, logisch, im Untertitel wird versprochen, dass es darum geht, „bei der Modellwaldgestaltung eine Illusion aus Raum und Tiefe zu schaffen.“ Hehre Worte. Dann lernen wir, wie man Fliegenpilze setzt und Farnblätter und Lupinen. Und wie man gekaufte Baumstümpfe einfärbt. Die letzten beiden Seiten des achtseitigen Kapitels zeigen, wie man einen kleinen Wasserlauf unter einer Brücke anlegt. Wald? Tiefe? Fehlanzeige. Kein einziges Bild, das einen Wald zeigt.

So ein Buch könnten wir natürlich in einer Rezension in Grund und Boden stampfen, aber da nehmen wir lieber Bücher, in denen wir das meiste gut und interessant finden. Wenn die dann wieder englischsprachig sind, können wir auch nichts dafür. Wir geben uns Mühe.

Wer mich jetzt von meinem hohen Sockel stoßen will, indem er mir ein richtig gutes deutschsprachiges Buch über Modellbahnlandschaft und/oder Betrieb nennt, der bekommt sein Abo um ein Heft verlängert. Versprochen. OOK.

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*Das Wort outlandisch gibt es wirklich, zumindest im amerikanischen English. Da bedeutet es aber eher merkwürdig, komisch, bizarr.

10.3.22

ADJ 4 ist da! Einzelhefte gehen heute zur Post.

Zum Bestellen/Abonnieren bitte rechts im Menü auf „Bücher/Publikationen“ klicken.

4.3.22

edition-jaffa bereitet sich auf künftige Events vor

Dieses Display für Bücher und ADJ-Hefte wird nicht, wie ursprünglich vorgesehen, morgen auf der NUSSA ausgestellt werden. Warum nicht? Weil die NUSSA zum zweite Mal in Folge wegen der noch nicht durchgestandenen Pandemie ausfallen muss.

Aber Jaffa hofft, bei den Großbahntagen im Sommer  in Gießen  mit seinen Lasercutmodellen und seinen Publikationen auftreten zu können.

Noch gar nicht mit drauf ist ADJ 4, das derzeit in der Druckerei ist und ab Mitte nächste Woche verfügbar sein wird. Falls also jemand sein Abo noch nicht verlängert hat (oder noch nie eins hatte): schnell bestellen.

1.3.22

ADJ-Rezi in Schmale Spuren

Die Zeitschriften Schmale Spuren und ADJ sind, so könnte man sagen, "befreundete" Zeitschriften. Befreundet sind zumindest ihre Herausgeber und Redakteure; HFy und OOK haben schon vor zwanzig Jahren zusammen den MITTELPUFFER gemacht. Von daher wird eine Rezension der einen Zeitschrift in der jeweils anderen von vorherein mit subjetiver Sympathie unterfüttert sein. So ist es auch in diesem Fall.

HFy hatte sich vorgenommen, eine positive Rezension einer Zeitschrift zu machen, die gar kein Schmalspurblatt ist. Aber er hat natürlich mit Adleraugen genau den Beitrag herausgefischt, der dennoch zu seinem Blatt passt. Erteilen wir ihm also das Wort:

 

In Heft 3/21 hatten wir diese neue Zeitschrift nachdrücklich empfohlen und können uns anlässlich der dritten Ausgabe nur in diesem Sinne wiederholen.

Die Älteren unter uns werden beim Thema Wiederholung unweigerlich an das Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks denken, aber in diesem Falle war es ein Printmedium, an das sich der Redakteur erinnert fühlte. Nämlich ein eisenbahn-magazin aus der zweiten Hälfte der siebziger Jahre, das er vor einigen Jahren etwas voreilig auf den Gebrauchtmarkt warf. In diesem Heft stellte nämlich Otto O. Kurbjuweit seine Tilsburg - Asendorfer Eisenbahn im Reihenhausgarten vor, die mit der damals üblichen LGB-Anlage ("Märklin mit Hefe dran", wie ein Freund des Redakteurs befand) soviel Ähnlichkeit hatte wie die Köchin mit der Wurst.

 

Sie bestand aus je einem Endbahnhof an den Längsseiten des Reihenhausgrüns und einer Spitzkehre an der Schmalseite (gab es auch auf deutschen Schmalspurbahnen; Bad Rehburg an der Steinhuder Meer-Bahn kommt vielleicht in den Sinn). Das war wohlgemerkt zu einer Zeit, als der österreichische Schriftsteller Adelbert Muhr (1896 - 1977) von einem Besucher den Bescheid erhielt,  seine ebenso aufgebaute Modellbahn könne nicht funktionieren, weil sich kein Stromkreis ergebe.

 

Die TAE zeigte damals, wie man es anders und besser machen konnte und heute kann man es zwar auch anders, aber bei gegebenem Platz nicht viel besser machen.

Die Tilsburg - Asendorfer Eisenbahn fiel, wie so manche Modellbahn, einem Umzug zum Opfer, aber Fotos davon künden im neuen Heft  des ADJ schwarz und weiß von einer Anlage, die einen Betrieb wie beim Vorbild ermöglichte, und das vor fast fünfzig Jahren, als man sich zumeist mit dem Versuch zufrieden gab, mit der Lok in den letzten Wagen des Zuges zu fahren. Da fuhr man doch damals schon besser von Punkt zu Punkt und damit seiner Zeit voraus. HFy

 

Hat er doch nett geschrieben, der Herbert, oder? Nun wird er sicher nicht in jeder SSMV-Ausgabe das jeweils aktuelle ADJ-Heft besprechen können, aber ich werde schon drauf achten, in einem der nächsten Hefte wieder einen Artikel zu platzieren, der ihn mit einiger Sicherheit auf den Plan ruft. OOK.

 

 

 

 

25.2.22

ADJ 4 ist vom Schirm

(bei der Redaktion)

und die Arbeit an ADJ 5 hat bereits begonnen. Ein kleinerer Artikel ist schon fertig. Demnächst mehr.

23.2.22

Titelseite von ADJ 4 ist fertig

In der Ausgabe 3 gab es erstmals eine Anlagevorstellung als feature article. Das Wort feature article ist auch eines von diesen Anglizismen, die man gerne los würde, für die man jedoch keine genau treffende Übersetzung findet. Sei's drum.

Es ist nicht mehr als logisch und konsequent, ein Bild aus einem solchen Artikel auf die Titelseite zu nehmen. Das findet nun bei ADJ 4 zum zweiten Mal statt. Da:

Und die erste der drei Inhaltsangaben bezieht sich natürlich ebenfalls auf den feature article. Kaum vorstellbar, welches Fotos besser die beiden speziellen Anliegen von ADJ besser ausdrückt als dieses: Landschaftsdesign und Identität.

Bis zum Erscheinen der Nr. 4 wird es wohl noch zwei Wochen dauern, aber Bestellungen nimmt edition jaffa schon heute gern entgegen.

19.2.22

Anlagen-Fotosession (Jaffa bei der Arbeit II)

Am 18.11. postete ich einen Beitrag mit dem Titel Jaffa bei der Arbeit. Dort wurde er bei Fotoaufnahmen an der Anlage gezeigt, die dann zum Star von ADJ 3 wurde. Heute nun, fast genau vier Monate später, kann ich ihn wieder bei dieser Art von Arbeit zeigen:

 

Gestern Abend hielten Jaffa und ich hier in Hamm eine Redaktionssitzung  zur Vorbereitung der Ausgabe 4 von ADJ  ab, und heute morgen starteten wir zu einem Besuch eines Modelleisenbahners im südöstlichen Ruhrgebiet.

 

Ich war vor einigen Wochen schon einmal dort gewesen und hatte das Terrain sondiert und Probeaufnahmen gemacht, die Jaffa nun mit seiner Kamera mit integrierter focus-stacking Methode und seinem Arsenal an Fotolampen wiederholte.

Bevor er wieder heim reiste, konnten wir noch festlegen, welches der Bilder auf das Cover von ADJ 4 kommen soll. Das wird in Kürze hier gezeigt werden.

1.1.22

ADJ im Hp1

In der jüngsten Ausgabe des FREMO Hp1 hat Rolf Höhmann die Ausgabe 2 von ADJ rezensiert. Den rückblickenden Teil, was ich alles vorher schon so geschrieben und veröffentlicht habe, habe ich hier weggelassen.

Rolf ist ein alter Weggefährte aus den ersten FREMO-Jahren. Seine Einstellung zu mir ist nicht ganz unkritisch, was ihn nicht daran hindert, hier und da Lob zu spenden. Seine Rezension des BAE-Buches im eisenbahn-magazin zum Beispiel war seinerzeitdie beste von allen.

23.12.21

ADJ Weihnachtsausgabe 2021

17.12.21

Empfangsgebäude Bad Lauterberg

Erbauer bzw. Bildautor gesucht

Dieses Bild* fand ich im Stummi-Forum, aber der Bildautor, der auch das Thema eröffnet hatte, ist gelöscht, so dass ich ihn nicht kontaktieren kann. Warum will ich ihn kontaktieren? Dazu muss ich etwas weiter ausholen:

Das Bild zeigt ein Modell des Empfangsgebäude des Bahnhofes Bad Lauterberg im Harz, von dem aus ich in den Fünfzigern unendliche Male mit dem VT 95 nach Osterode und später nach Herzberg zur Schule gefahren bin. Soweit der persönliche nostalgische Teil.

 

Dann gibt es einen sachlichen Teil. Es ist ein unerhört gutes Modell dieses komplizierten EGs und ohne Bauzeichnung erstellt. Und gibt das Vorbild hervorragend wieder. Ich habe Grund zu der Annahme, dass der Maßstab 1:120 (TT) ist, wobei das aber für meine Intention eher unwichtig ist.

Mir geht es um den Punkt Identität. Dieses Modell ersetzte auf der Anlage des Erbauers, wie er schrieb, irgendein generisches Kibri-EG. Er wollte Bad Lauterberg nachstellen und nichts anderes, da musste er halt das originale EG nachbauen.

Sollte der Erbauer (oder jemand, der ihn kennt) dies hier lesen, so bitte ich um Kontaktaufnahme. Natürlich führe ich etwas in Richtung ADJ im Schilde, logo.

___________________

*Das Bild gibt es so nicht im Internet. Ich habe es aus zwei Teilbildern im genannten Forum zusammengesetzt, weil nur so die Wirkung deutlich wird.

 

8.12.21

Kurznotizen aus Verlag und Redaktion

Leserzuschrift als Steilvorlage

Bezogen auf den Bericht über meine LGB-Gartenbahn in der Ausgabe 3 von ADJ meldete sich ein Leser und teilte mit, dass er sich nicht vorstellen könne, wie zwei Züge in der Spitzkehre Uchte kreuzen und deren Loks umsetzen könnten, da es insgesamt nur drei Gleise gibt.

Das ist die perfekte Steilvorlage für einen kleinen Betriebsartikel in einer der nächsten Ausgaben, denn die gleiche Frage haben vielleicht eine ganze Reihe von Lesern. Ich habe schon so eine Idee, wie ich das aufziehen werde. Danke an den Fragesteller.

 

*

MM-Plan auf halbem Platz

In der wohl bekanntesten Planungsbroschüre des MIBA Verlages, Michael Meinholds 55 Modellbahn Gleispläne, gab es einen Entwurf für die Wutha - Ruhlaer Eisenbahn. Gezeichet war der Plan für TT, aber umgerechnet auf H0 hätte es 40qm für die Umsetzung gebraucht.

Ein Modellbahner hat versucht, die geiche Idee und das gleiche Konzept in H0 auf 20qm zu realisieren.

Nicht ganz einfach, wie man sich vorstellen kann. Den gesamten Planungsablauf, gespickt mit allerlei Vorbildinformationen, wird es in einem großen Artikel in ADJ 4 geben.

 

*

 

Versandpanne

Aus noch nicht geklärtem Grunde kamen etliche Umschläge mit ADJ 3-Heften ein bis drei Tage nach Aussendung zurück. Jaffa hat die Hefte sofort neu kuvertiert, frankiert und abgeschickt, aber einige Modellbahner mussten oder müssen leider etwas länger auf das Heft warten.

 

*

 

 Bewegliche (stellbare) Sh2-Signale gesucht

Die gewöhnliche Sh2-Scheibe kennt jeder: ein rechteckige rote Tafel mit weißem Rand, meist an eine angespitzte Stahlstange geschweißt oder geschraubt, damit sie überall dort schnell eingerammt werden kann, wo eine Weiterfahrt verboten oder unmöglich (geworden) ist.

 

Weniger bekannt ist, dass es auch stellbare Varianten gab, also solche, die fest montiert waren, aber auf mechanischem Wege weggeklappt - orts- oder ferngestellt - werden konnten, so dass sie von Tf nicht zu sehen waren. Die bekanntesten sind die so genannten Deckungssignale vor beweglichen Brücken oder Fähranlegern. Die sahen fast aus wie reguläre Vorsignale, die Scheibe konnte in die Waagerechte geklappt werden.

Dann gab es auch drehbare Exemplare, wie diese, die statt eines Weichensignals verwendet wurde.

Das Bild konnte im Internet gefunden werden, nicht gefunden werden konnten die Bildautoren. Sachdienliche Hinweise nimmt die Redaktion entgegen.

 

Wer weitere Bildbelege für stellbare Sh2-Tafeln hat oder kennt, möge bitte das Bild zur Verfügung stellen bzw. einen Link zur Fundstelle schicken.

Wir wollen da was basteln und auch drüber schreiben.

 

Dienstvorschriften, die die Verwendung dieser stellbaren Scheiben beschreiben und regeln, sind ebenfalls willkommen.

5.12.21

Au-Wallenburg, Au-Wallenburg, wie grün sind deine Blätter ...

Der ursprünglich im H0-Forum eingestellte Anlagenplan konnte nicht verwendet werde, da der Autor des Threads und des Planes nicht mehr auffindbar war. Deshalb habe ich den Plan neu gezeichnet, inhaltlich korrekt, aber in meinem Stil. Und er ist wesentlich grüner geworden als das Original.

Insofern passt das vorweihnachtliche Lied ganz gut.

 

Jaffa hat alle bestellten und abonnierten Hefte verschickt, nimmt aber gerne weitere Order entgegen.

2.12.21

ADJ 3 ist raus

Heute kamen die Hefte von der Druckerei beim Verleger an, und der hat bereits den ersten Bunch kuvertierte Hefte zur Post gebracht. Morgen werden also schon eine gute Anzahl von Beziehern blättern und lesen können.

Die restlichen Hefte gehen dann morgen vormittag zur Post. Also kein Wochenende ohne ADJ für niemand* nicht.

 

 

 

 

_________________________

 

*sofern er ein Abo hat oder zumindest eine Bestellung für Heft 3

19.11.21

Betreff: Einsendung von redaktionellem Material

Es ist eine wunderbare Sache, dass ich jetzt schon, wo die Zeitschrift ADJ noch so jung ist, Bilder und Texte erhalte. Tendenz steigend. Und schon gibt es Probleme.

Hier ein Blick in meinen download-Ordner:

Das sind ganz offensichtlich Bilddateien die so heißen, wie die Kamera sie benannt hat. Aber was ist drauf auf den Bildern? Der Einsender wusste es noch, als er die Dateien in den email-Anhang zog. Ich weiß es nicht. Von diesen Bildern wird vermutlich keins je das Licht der Öffentlichkeit erblicken, obwohl sie vielleicht ganz wunderbare wichtige Motive enthalten.

Schade eigentlich, oder?

Also, liebe Mitmacher (in spe): Benamt eure Bilder so, dass ich sie wenigstens ungefähr zuordnen kann und dass ich, wenn ich etwas über die Suchfunktion suche, sie auch finde.

Am liebsten ist es mir, wenn ihr alle Bilder einer Sendung in einen Ordner packt und auch diesem einen Namen gebt, aber bitte nicht ADJ. Es hilft mir gar nichts, wenn ich ein Dutzend Ordner habe, die ADJ heißen.  Am besten euer Name oder der Name der Anlage, der Bahn, also z.B. Sonnentalbahn. Dann können die einzelnen Bilder Sonnental 01, 02, 03 etc, heißen und ich habe eine Chance, sie zu finden, wenn ich sie brauche.

 

A propos Text: Texteinsendungen bitte stets im alten doc-format, nicht docx!

10.11.21

Vorfreude

Im Stummi-Forum schrieb ein User im Strang von chickenwire: "Ich freue mich wie Bolle auf ADJ 3." Man sagt zwar, dass Vorfreude die größte Freude sei, aber ich denke, wenn er das Heft in Händen halten wird, wird seine Freude mindestens ebenso groß sein.

 

Bei der Gelegenheit habe ich dann gleich festgestellt, dass dieser User auch eine Anlage im Bau hat, die das Zeug hat, mal in ADJ zu erscheinen. Schaumerma.

6.11.21

ADJ 3 ist vom Schirm

Redaktionell ist ADJ 3 fertig, ich habe es an die Korrektur- und Druckvorstufe abgegeben, auf meinem Bildschirm sind jetzt die leeren Seiten von ADJ 4. Na ja, so ganz leer sind sie nicht, schließlich sammele ich ja kontinuierlich Material für die Folgehefte.

Eins ist nach wie vor schwierig: Publikationen zu finden, die es lohnt unter den Gesichtspunkten und Wertmaßstäben dieser Zeitschrift zu rezensieren. Da bin ich für jeden Hinweis dankbar.

24.10.21

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

In diesem Fall sind es weniger die Schatten, sondern die Pixel der Titelseite von ADJ 3:

Der bayerische Ep.I-Zug überquert gerade die frisch mit Mennige gestrichene Leitzachbrücke in der Nähe von Schliersee. Der Fluss selber ist vom blauen Themenbalken überdeckt, im Heft aber wird er zu sehen sein.

21.10.21

Eine Anlage, wo die Kraft in der Leere liegt

Der Modellbahner, dessen Hinterkopf wir im vorigen Post gesehen haben, hat schon mal zwei (von Jaffa aufgenommene) preview-Bilder in seinem Strang im Stummi-Forum gepostet:

https://www.stummiforum.de/t192553f64-Bayerisches-Oberland-quot-Schliersee-Bayrischzell-quot-Bayrischzell-kommt-19.html#msg2340767

 

Im Moment bastelt er nicht nur an seiner Anlage, sondern auch am Text für den Artikel in ADJ 3.

18.10.21

Jaffa bei der Arbeit I

Jaffa lasert nicht nur Gebäude und 0m-Fahrzeuge, er macht auch Fotos für die Zeitschrift ADJ, deren Verleger er ist. OOK ist dann immer als Beleuchter dabei und als Motivfinder. Und als Fotograf des Fotografen, wie hier zum Beispiel vorgestern bei einer Fotosession links des Rheins:

 

Links der Besitzer der Anlage, der sein Werk in Kürze in ADJ 3 betrachten kann.


1 Gilt für Lieferungen in folgendes Land: Deutschland. Lieferzeiten für andere Länder und Informationen zur Berechnung des Liefertermins siehe hier: Liefer- und Zahlungsbedingungen
2 Auslaufware oder Einführungspreis